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Corona: Hotline und Antworten auf häufig gestellte Fragen


An die Pfarrerinnen und Pfarrer, Gemeindebüros, Superintendentinnen und Superintendenten, Öffentlichkeitsreferate der Kirchenkreise, Leitungen der landeskirchlichen Institute und Einrichtungen sowie die Empfängerinnen und Empfänger des Newsletters "EKvW-Info"

Bielefeld, 12.03.2020


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schwestern und Brüder,

mit dieser Mail erhalten Sie ein Update zu den Informationen, die wir am 10. März verschickt haben. Es enthält Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie einen Hinweis auf die Corona-Hotline, die wir für Sie eingerichtet haben.

Herzliche Grüße aus dem Landeskirchenamt!

Hotline

Für Fragen rund um den Umgang mit dem Corona-Virus in Gemeinden und Kirchenkreisen haben wir kurzfristig eine Hotline eingerichtet. Sie ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr auf folgenden Wegen zu erreichen:


Häufig gestellte Fragen

Müssen jetzt alle Gottesdienste abgesagt werden?
Vorbehaltlich von anderslautenden Weisungen oder ausdrücklichen Empfehlungen staatlicher Behörden können und sollen in den Kirchengemeinden weiterhin Gottesdienste im Sinne eines Grundangebots gefeiert werden. Gerade in Zeiten großer Verunsicherung ist der Gottesdienst ein Ort, an dem Menschen im Gebet und im Hören auf die Botschaft von der Menschenliebe Gottes Zuspruch erfahren und Hoffnung schöpfen können.

Im Zusammenhang der Feier von Gottesdienten soll dabei deutlich und konsequent auf die von den Behörden empfohlenen Schutzmaßnahmen hingewiesen werden (Verzicht auf Begrüßung durch Handschlag, Abstand zu anderen, Vorkehrungen persönlicher Hygiene etc.). Personen mit Symptomen von Erkältung oder grippalen Infekten oder mit Kontakt zu Träger des Corona-Virus sollen durch öffentliche Mitteilung im Vorfeld gebeten werden, auf eine Teilnahme zu verzichten.

Wie sieht es mit Gottesdiensten im Altenheim oder im Krankenhaus aus?
Mit Blick auf die besonders gefährdeten Personen in Krankenhäusern und Altenheimen sollten an diesen Orten derzeit keine Gottesdienste gefeiert werden. Weil zu diesen Gottesdiensten erfahrungsgemäß auch Besucherinnen und Besucher von außen kommen, die möglicherweise infiziert sind und die Krankheit übertragen könnten, besteht hier ein erhöhtes Risiko, das es zu vermeiden gilt. Möglicherweise können Ton- bzw. Videoanlagen oder andere Medien genutzt werden, um Gottesdienste (ohne Besucherinnen und Besucher) in die Zimmer der Bewohnerinnen / Patienten zu übertragen.

Was ist mit Konfirmationsgottesdiensten oder der Einführung der Presbyterinnen und Presbyter?
Gottesdienste, zu denen üblicherweise viele Gäste gesondert eingeladen werden und die sich mit öffentlichen oder repräsentativen Anlässen verbinden (Konfirmationen, Einführungen u. a.) sollen in der gegenwärtigen Lage mit Blick auf das Infektionsrisiko nicht in der gewohnten Form gefeiert werden.

Den zuständigen Kirchengemeinden und Kirchenkreisen legen wir nahe, diese Gottesdienste möglichst auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben oder aber sie im kleinsten möglichen Rahmen zu feiern (Beschränkung auf die Beteiligten, Verzicht auf ergänzende Aktivitäten wie Empfänge etc.).

Kirchengemeinden und Kirchenkreise werden die Entscheidung zwischen diesen Möglichkeiten in eigener Verantwortung und im Gespräch mit den Beteiligten treffen.

Müssen alle Veranstaltungen abgesagt werden, bei denen gemeinsam gegessen und getrunken wird?
Nein. Verzichten Sie bei diesen Veranstaltungen besser auf das gemeinsame Essen und Trinken.

Wenn eine Freizeit abgesagt werden muss: Wer kommt für den finanziellen Schaden auf?
Der Veranstalter. Für die Absage einer Freizeit gibt es keinen Versicherungsschutz. Deshalb muss die Kirchengemeinde bzw. der Kirchenkreis selbst für den entstandenen Schaden aufkommen. Für eventuell abgeschlossene Reiserücktrittsversicherungen ist eine Pandemie, wie sie jetzt mit dem Corona-Virus existiert, ein Ausschlusskriterium.

Wenn ein Konzert abgesagt werden muss: Wer kommt für den finanziellen Schaden auf?
Der Veranstalter. Für die Absage eines Konzertes gibt es keinen Versicherungsschutz. Deshalb muss die Kirchengemeinde bzw. der Kirchenkreis selbst für den entstandenen Schaden, also zum Beispiel für anfallende und vertraglich vereinbarte Musikerhonorare, aufkommen.

Wo finde ich aktuelle Infos?
Die aktuellsten Infos finden Sie auf unserer Themen-Website: ekvw.de/corona

Bitte leiten Sie diese Mail an die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in Ihrem Bereich weiter. Herzlichen Dank!

Evangelische Kirche von Westfalen
Das Landeskirchenamt
Altstädter Kirchplatz 5
33602 Bielefeld
Deutschland


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